1Bildung für nachhaltige Entwicklung – Nachhaltig3: Berner Hochschulen vernetzen sich und schaffen Synergien!

Alle drei Berner Hochschulen arbeiten an ähnlichen Aufgaben zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Workshop ist als Kick-Off für eine Zusammenarbeit gedacht, um bestehende Synergien sichtbar zu machen und besser zu nutzen. Wir wollen unter anderem klären, wer Erfahrungen mit welchen Aktivitäten gemacht hat, wer bereits Outputs oder Produkte hat, die die anderen nutzen können/dürfen, und wo genau Bedarf an einer weiteren Zusammenarbeit ist (Aktivitäten, Outputs). Vor dem Workshop erstellen wir für jede Hochschule eine erste Übersicht über Ziele, Stand der Arbeiten und verfügbare Ressourcen für BNE. Erwartete Ergebnisse des Workshops sind dann die Vervollständigung dieser Übersicht, eine Liste von Kontaktpersonen aller drei Hochschulen - ggf. für einzelne Aktivitäten - sowie die Formulierung des konkreten Bedarfs an einer Zusammenarbeit im Rahmen der BNE.

Mitwirkende: Karl Herweg, Marco Adamina, Anne-Marie Gafner, Rolf Tanner, Roland Stähli

Lessons learned:

In allen drei Berner Hochschulen ist Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) mittlerweile ein zentrales Anliegen. Bei der Integration von Nachhaltiger Entwicklung (NE) und BNE in Forschung, Lehre und Betriebsführung gehen sie je nach hochschulspezifischer Ausrichtung und Zielsetzung unterschiedlich vor. Wenn sich die drei Hochschulen besser vernetzen und austauschen, können sie von diesen individuellen Erfahrungen profitieren, dadurch bei der eigenen Umsetzung der BNE Zeit sparen und gleichzeitig die Sichtbarkeit ihrer Aktivitäten zu NE erhöhen.

Dafür muss zunächst eine geeignete Plattform für die Kommunikation geschaffen werden – physisch und / oder online. Die Teilnehmenden des Workshops haben dazu deutlich zum Ausdruck gebracht, dass hierbei eine Verstrickung in Grundsatzdiskussionen, Zentralisierung, Bürokratisierung und hoher Zusatzaufwand vermieden werden müssen. Die Zusammenarbeit sollte vielmehr effizient, bedarfs- und anwendungsorientiert, auf grundlegende Fragen ausgerichtet sowie auf freiwilliger Basis gestaltet werden. Die Organisatoren des Workshops bilden dabei anfangs die Kerngruppe, um die Plattform zu initialisieren, unterstützt durch weiter Interessierte, d.h. nach Möglichkeit sowohl von Dozierenden als auch von Studierenden. Mittelfristiges Ziel ist, den Austausch nicht mehr personengebunden zu organisieren, sondern zu institutionalisieren. Eine erste Aktivität wird ein Treffen im September 2017 sein, vorgängig werden mögliche Themen, Opportunitäten und Gemeinsamkeiten identifiziert und priorisiert.

Nachhaltigkeitsziel (SDG) 4: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Sprache: DE

Raum: B102

Status: Ausgebucht